Archiv der Kategorie: FAIL

That awkward moment…

…when you can’t play a single player game because servers are overloaded.

Also jetzt mal ernsthaft, was soll ich auf so Sätze wie:

“Ich kann mich nicht in Diablo 3 einloggen! Die Server sind überlastet!”

am Releasetag von Diablo 3 um Punkt 0 Uhr sagen außer…

Hat auch nur irgendwer im entferntesten Sinne geglaubt nach dem Beta Desaster ist das am Releasetag mit den Servern besser??? *kopfschüttel*

Ich geb dir meine Passwörter, du gibst mir deine

Als ich das letzte Mal gehört habe, wie ein ehemals befreundetes Pärchen seine Passwörter austauscht, dachte ich noch das wäre ein Einzelfall. Doch da schein ich mich getäuscht zu haben.

Anscheinend stellt das Austauschen von Passwörtern unter Teenies eine gesteigerte Form des Vertrauensbeweises dar. Sollte dann mal der Fall eintreten, dass der andere Mist baut, aber keine Racheakte gestartet werden wird das gegenseitige Vertrauen damit bestätigt.

Ganz ehrlich? Ich hab noch keinen größeren Mist gehört! Nicht nur, dass es generell ein eklatantes Sicherheitsrisiko darstellt seine Passwörter überhaupt aus der Hand zu geben, es entzieht sich mir außerdem die Logik, dass das einen Vertrauensbeweis darstellen soll, wenn der andere in meinen persönlichen Konten rumschnüffeln darf. Für mich hört sich das eher nach Teenies an, die schon von den Medien so verblöded sind und glauben sie werden immer nur noch betrogen. Wenn ich meinem Partner nicht mal so viel Vertrauen entgegenbringen kann, dass er genau das nicht tut, dann brauch ich gar nicht erst mit sowas anfangen.

Denn was ist euch lieber: Dass ich einen Partner hab, dem ich blind vertrauen kann? Oder nen paranoiden Spasti, der mir auf Schritt und Tritt nachspioniert, um mich bei etwas zu erwischen, was er sich selbst zusammengeschustert hat? Da wundert mich echt gar nicht mehr, warum dem Privatfernsehen der Teenie-Herzschmerz nicht ausgeht, wenn das Beziehungen sein sollen heutzutage…

Wenn’s mit dem einen Verbot nicht klappt, klatsch eins drüber

Das soll mir echt mal einer erklären: Erst werden die Raucher aus den Gaststätten gescheucht und dann werden denen im Winter draußen jetzt auch noch die Heizpilze weggenommen.

Falls einem der Begriff nichts sagt, das sind diese Heizstrahler in Laternen- bzw. “Pilzform”, die mit Strom oder flüssigem Propangas Wärme erzeugen.

Speziell in der Außengastronomie erfreuen sich diese großer Beliebtheit, weil man dann selbst bei dem saukalten Wetter gerne mal draußen sitzen bleibt. Den Grünen in Koblenz ist das aber ein Dorn im Auge. Die Wärmespender sollen angeblich im Jahr genauso viel CO2 in die Luft pusten wie ein Auto oder ein Einfamilienhaus. Stattdessen werden Wolldecken vorgeschlagen. Steinzeit oder was?

Vielen Unternehmern ist die Investition in die Decken skurrilerweise allerdings zu teuer, sie hätten ja schon die Heizpilze angeschafft. In Nürnberg, Stuttgart, Köln und anderen Städten wurden sie schon verboten. Grundsätzlich ist ja nicht dagegen zu sagen, wenn man unser eh schon verhunztes Klima noch retten will, aber ich muss bei dieser “Verbotsgesellschaft” in der wir heutzutage leben doch fazialpalmieren. Ja ja, unsere lieben Politiker und ihre maximale Gehirnleistung zwischen zwölf und Mittag.

Von Alkohol, Facebook, gescheiterten friedvollen Protesten und demolierten S-Bahnen

Da war mal wieder ein Genialist am Start: Ein Facebook User hat über das soziale Netzwerk ein letztes Mal vor dem Inkrafttreten des allgemeinen Alkoholverbots in Münchner Bahnen zu einem (Achtung, festhalten) “stillen” Protest aufgerufen.

Ankündigung auf Facebook

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OtherOS Sammelklage abgeschmettert

Tja, das war dann wohl nichts weiter als bitch, bitch, whine, whine wegen einem Feature, das sowieso keiner wirklich benutzt hat.

Der zuständige Richter Richard Seeborg entschied am 9. Dezember 2011, dass Sonys Handeln im Hinblick auf Kundenzufriedenheit und Loyalität zwar bestenfalls fragwürdig sei, die Klägerseite aber keine überzeugenden Argumente vorbringen konnte, weswegen Sony nun zur Verantwortung gezogen werden solle.

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Der feuchte Traum vom Überwachungsstaat

Vielleicht ist das an euch ja vorbei gezogen, weil ihr euch um Politik nicht so ganz kümmert, oder auch nicht, weil der Staatstrojaner ja ein ziemlich heißes Eisen in letzter Zeit ist. Aber zurzeit ringen die beiden Hashtags #Uhl und #Gaddafi auf Twitter um den ersten Platz bei den Toptweets. Und ich würde sogar behaupten, dass das daran liegen kann, dass einer der beiden Demagogen erst letztens umgekommen sein soll – und damit meine ich nicht Uhl!

Dessen verzerrtes Weltbild und Hetze gegen den CCC, der den bayerischen Staatstrojaner entlarvt hat, klingt genau nach dem, was man von einer Partei erwarten kann, die sich noch nie selbstkritisch gesehen hat.

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Ich hab’s immer gewusst

Laut einer Studie der kanadischen Psychometrie-Beraterfirma AptiQuant sind Benutzer des Internet Explorer blöd.

Na ja, immerhin wollen sie festgestellt haben, dass Teilnehmer eines im Internet durchgeführten Tests (von dem keiner der Teilnehmer wusste um was es überhaupt ging), die den IE eingesetzt haben einen IQ unter 100 vorgewiesen haben sollen. Wohingegen Benutzer von Chrome, Firefox und Safari einen Durchschnitts-IQ von 100 bis 120 vorweisen konnten. Wenn ich mir aber das Ergebnis der Camino- und Opera-User anschaue mit einem Durschnitts-IQ von über 120 bestätigt sich für mich wieder der Eindruck, dass die schlausten Köpfe immer noch eine Minderheit darstellen und sich daran wohl auf lange Sicht nichts ändern wird.

Die Studie stellt fest, dass eine enge Verknüpfung zwischen den kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmer und deren Browserwahl feststellbar sei. Während eingefleischte IE User keine Faxen machen eine neue Version zu installieren oder gar auf einen ganz anderen Browser umzusteigen machen sich Benutzer anderer Browser weit mehr Gedanken um Sicherheit, Geschwindigkeit und Nutzbarkeit ihres Browsers und Internetgebrauchs – was aber auch auf vielerlei Software ausgeweitet werden können soll.

Die Studie (auf Englisch) gibt es übrigens hier zu lesen. Keine Panik sind nur 6 Seiten.

Update 04.08.11: Die Nachricht hat sich als Hoax rausgestellt! Schade eigentlich ;-)

Weblinks

Internet-Explorer-Nutzer durchschnittlich dümmer – Telepolis

Nominiert für den Most epic FAIL award ist…

…Sony, Sony, Sony und nochmal Sony!

Gleich 4x in derselben Kategorie und seinesgleichen suchend. Es sind zwar nur Nominierungen, aber für mich steht außer Frage, dass Sony irgendeinen Negativ-Award bekommen wird.

Nachdem Sony versucht hat den PS3 Hack dadurch zu vertuschen, indem sie jeden verklagen der damit zu tun hatte, zogen sie damit unheilbringende Aufmerksamkeit auf sich. Sony wurde von den Hackern nach Strich und Faden auseinandergenommen. Das kommt halt davon, wenn man meint es sich erlauben zu können sich mit der Hackerszene anlegen zu können.

Und jetzt kommt’s: Es wurde jetzt eine Sammelklage gegen Sony eingereicht, in der behauptet wird, dass Sony bei der Sicherung der Server mit empfindlichen Kundendaten geschlampt haben soll.

The suit claims that personal information—including credit card numbers and expiration dates—were taken from Sony’s servers, and cites a number of confidential witnesses who claimed Sony’s security was inadequate. Perhaps most damning is the claim that Sony laid off employees working in security before the attacks.

Kurz auf Deutsch: kurz vor dem Hack soll Sony Sicherheitspersonal entlassen haben und somit die Systeme praktisch sich selbst überlassen haben. Zwar dementiert Sony beharrlich, dass keine Kreditkarteninformationen gestohlen wurden, aber es dürfte wohl klar sein, dass es doch so ist. Statt die Server mit Kundendaten besser zu schützen investierte Sony eher in Sicherheit der eigenen Server mit Firmendaten. Ein Auszug aus der Klage:

Just two weeks before the April breach, Sony laid off a substantial percentage of its Sony Online Entertainment workforce, including a number of employees in the Network Operations Center, which, according to Confidential Witness 2, is the group that is responsible for preparing for and responding to security breaches, and who ostensibly has the skills to bring the Network’s security technology up-to-date.

Bei der Aussage ist es kein Wunder, dass Sony den Hackern damit Tür und Tor geöffnet hat, ja gerade dazu eingeladen hat. Dazu sollte man sich auch das Statement von Kazuo Hirai von der E3 2011 auf der Zunge zergehen lassen, dass die Sicherheitsstandards im Zuge des Hacks zumindest auf Industreistandard oder höher angehoben werden sollen. Moment…? Erst jetzt? Daraus könnte man schließen, dass Sonys Sicherheitsstandards vor dem Hack schlechter als Industriestandards waren!

Ich bin schon gespannt, ob diese Sammelklage einen Erfolg bringen wird, denn meiner Meinung nach gehört diesen dekadenten Schnöseln endlich mal in den Arsch getreten! Wer seine Kunden nicht ehrt, ist deren Geld nämlich nicht wert. Denn ohne seine Kunden wäre dieser Konzern gar nicht erst so groß geworden. Darüber sollte Sony mal sinnieren und nicht, wie sie noch mehr Scheiße zu Geld machen können.