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Diablo 3 Probleme lösen sich, tausende Fanboys völlig aufgelöst

Ich amüsier mich ja zurzeit köstlich über das Spektakel von Diablo 3. Nicht, dass ich nicht auch voll ralle auf das Spiel wär, ganz im Gegenteil. Ich hab auch am Beta-Wochenende teilgenommen (oder es zumindest versucht), aber das war ja auch der letzte Brainfuck. Erst sind die Login-Server aufgrund des Ansturms explodiert und dann konnte man sich nur auf den US-Servern einloggen. Und keiner sagt mir was!

Aber jetzt stellt sich nach Release die große Ernüchterung ein, dass Diablo 3 einem nicht so die Klöten abreißt, wie es sich viele vielleicht erhofft hatten.
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Ich geb dir meine Passwörter, du gibst mir deine

Als ich das letzte Mal gehört habe, wie ein ehemals befreundetes Pärchen seine Passwörter austauscht, dachte ich noch das wäre ein Einzelfall. Doch da schein ich mich getäuscht zu haben.

Anscheinend stellt das Austauschen von Passwörtern unter Teenies eine gesteigerte Form des Vertrauensbeweises dar. Sollte dann mal der Fall eintreten, dass der andere Mist baut, aber keine Racheakte gestartet werden wird das gegenseitige Vertrauen damit bestätigt.

Ganz ehrlich? Ich hab noch keinen größeren Mist gehört! Nicht nur, dass es generell ein eklatantes Sicherheitsrisiko darstellt seine Passwörter überhaupt aus der Hand zu geben, es entzieht sich mir außerdem die Logik, dass das einen Vertrauensbeweis darstellen soll, wenn der andere in meinen persönlichen Konten rumschnüffeln darf. Für mich hört sich das eher nach Teenies an, die schon von den Medien so verblöded sind und glauben sie werden immer nur noch betrogen. Wenn ich meinem Partner nicht mal so viel Vertrauen entgegenbringen kann, dass er genau das nicht tut, dann brauch ich gar nicht erst mit sowas anfangen.

Denn was ist euch lieber: Dass ich einen Partner hab, dem ich blind vertrauen kann? Oder nen paranoiden Spasti, der mir auf Schritt und Tritt nachspioniert, um mich bei etwas zu erwischen, was er sich selbst zusammengeschustert hat? Da wundert mich echt gar nicht mehr, warum dem Privatfernsehen der Teenie-Herzschmerz nicht ausgeht, wenn das Beziehungen sein sollen heutzutage…

Wenn’s mit dem einen Verbot nicht klappt, klatsch eins drüber

Das soll mir echt mal einer erklären: Erst werden die Raucher aus den Gaststätten gescheucht und dann werden denen im Winter draußen jetzt auch noch die Heizpilze weggenommen.

Falls einem der Begriff nichts sagt, das sind diese Heizstrahler in Laternen- bzw. “Pilzform”, die mit Strom oder flüssigem Propangas Wärme erzeugen.

Speziell in der Außengastronomie erfreuen sich diese großer Beliebtheit, weil man dann selbst bei dem saukalten Wetter gerne mal draußen sitzen bleibt. Den Grünen in Koblenz ist das aber ein Dorn im Auge. Die Wärmespender sollen angeblich im Jahr genauso viel CO2 in die Luft pusten wie ein Auto oder ein Einfamilienhaus. Stattdessen werden Wolldecken vorgeschlagen. Steinzeit oder was?

Vielen Unternehmern ist die Investition in die Decken skurrilerweise allerdings zu teuer, sie hätten ja schon die Heizpilze angeschafft. In Nürnberg, Stuttgart, Köln und anderen Städten wurden sie schon verboten. Grundsätzlich ist ja nicht dagegen zu sagen, wenn man unser eh schon verhunztes Klima noch retten will, aber ich muss bei dieser “Verbotsgesellschaft” in der wir heutzutage leben doch fazialpalmieren. Ja ja, unsere lieben Politiker und ihre maximale Gehirnleistung zwischen zwölf und Mittag.

OtherOS Sammelklage abgeschmettert

Tja, das war dann wohl nichts weiter als bitch, bitch, whine, whine wegen einem Feature, das sowieso keiner wirklich benutzt hat.

Der zuständige Richter Richard Seeborg entschied am 9. Dezember 2011, dass Sonys Handeln im Hinblick auf Kundenzufriedenheit und Loyalität zwar bestenfalls fragwürdig sei, die Klägerseite aber keine überzeugenden Argumente vorbringen konnte, weswegen Sony nun zur Verantwortung gezogen werden solle.

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Sony lernt aus dem PSN Hack

Nein, ehrlich! Tun sie wirklich! Allerdings anders als man zuerst vermuten würde. Wie die BBC UK berichtet:

“Sony is preparing to ban gamers from the PlayStation Network (PSN) unless they waive the right to collectively sue it over future security breaches.”

Was auf Deutsch nicht weniger heißt wie:

“Sony plant Spieler aus dem PlayStation Network (PSN) auszuschließen, wenn sie nicht auf das Recht verzichten, gegen zukünftige Sicherheitsverstöße Sammelklagen einzureichen.”

Ich glaub ich fön… Nicht nur, dass Sony damit ultimativ seine maßlose Dekadenz krönt, jetzt berauben sie auch noch Kunden ihrer Rechte, nur weil sie zu dumm sind ihre Server nach Industriestandards abzusichern. Da ändern sie jetzt die PSN AGBs, dass man nicht mehr gegen sie Klagen darf anstatt nachzubessern. Super, echt super. Sollte man dann sonst noch irgendwelche Probleme mit Sony haben muss man erst mal mit nem Schlichter, den sich Sony aussuchen darf, zu keiner Einigung kommen, bevor man eine Klage einreichen darf.

Wenn ihr euch das nächste Mal ins PSN einloggt werdet ihr entweder den neuen AGBs zustimmen müssen oder ihr könnt euch einfach nicht mehr einloggen. Eine Klausel zum “opt-out” gibt es auch, also lest die neuen AGBs durch, wenn euch euer Sammelklagenrecht was wert ist. Den neuen müsst ihr dazu aber trotzdem erst mal zustimmen.

Den Sinn: erkenn ich nicht. Aber anscheinend denken sich die Top-Manager jetzt, dass ihr armes Konzernchen genug geblutet hat. Ich finde aber für solche Unverschämtheiten sollten sie noch mehr bluten als für den Hack, solche Klauseln sind ja schon fast wieder Kriminell!